Dolomiten – Klettern und Wandern in September 2017

Matthias und ich waren bis Anfang 2017 noch nie in den Dolomiten. Zu lange ist die Fahrt als das ein Wochenende dafür reicht und die Staus auf der Autobahn sorgen dafür, dass sie noch länger wird. Es hat sich dann aber in diesem Jahr ergeben, dass wir gleich drei Mal dort waren. Anfang Januar haben wir in der Geisler Gruppe fünf Tage  verbracht und am ersten Tag mit unserem damals 16 Monaten alten Sohn eine schöne Wanderung  gemacht zum Zendleser Kofel. Mehr war nicht möglich, weil mich im Abstieg kurz vor dem Parkplatz so heftige Knieschmerzen erwischten, dass ich mich in den darauf folgenden Tagen damit zufrieden geben musste, die Dolomiten aus dem Autofenster zu bewundern. Im Juni waren wir ein zweites Mal dort, diesmal zum Klettern in der Fannes-Gruppe (am Cima del Lago und Lagazuoi). Und das hat uns so viel Freude gemacht, dass wir uns schon damals entschieden im September nochmals zu kommen.

Dass es am Ende auch tatsächlich geklappt hat, war keine Selbstverständlichkeit. Der Sommer war gewittrig und der September verlief nicht gut. Die Abschnitte mit gutem Wetter waren kurz.  Zwei Tage vor der Abreise wussten wir nicht, ob wir zumindest zwei gute Klettertage ergattern können oder nicht. Inzwischen sind wir wieder Zuhause und blicken zurück auf eine herrliche vielfältige Woche, mit ein bisschen von allem: Klettern (der kleine Micheluzzi in der Sella Gruppe sowie die Diretta Ghedina am kleinen Falzarego Turm), entspannte schöne Zeit mit der Familie (Matthias‘ Eltern sind mitgekommen), eine wunderschöne Wanderung mit unserem Sohn zum Sorapis See (hier erfährt man die wichtigsten Eckdaten zu der Wanderung) und natürlich viel Fotografien.

Am Fels haben wir uns nicht alleine gewagt, sondern waren mit dem gleichen Bergführer unterwegs wie im Juni, Konrad Auer, der einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass wir diese Tage so genossen haben.